EILLES TEE Rooibos-Tee

Mild, weich und von Natur aus koffeinfrei

ROOIBOS – DER ROTE BUSCH

Nationalgetränk Südafrikas mit botanischer Einzigartigkeit

„Rooi“ bedeutet rot, „bos“ heißt Busch. Die Begriffe aus der Sprache Afrikaans beschreiben eine ginsterähnliche Pflanze, die das Nationalgetränk Südafrikas hervorbringt: Rooibos.

Der botanische Name lautet Aspalathus linearis. Die Pflanze gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und wächst ursprünglich in der südafrikanischen Provinz Westkap. Der bis zu zwei Meter hohe Strauch trägt feine, nadelartige Zweige mit rötlicher Färbung – ein charakteristisches Merkmal, das ihm seinen Namen verliehen hat.

Mit der wachsenden Verbreitung des Rooibos über Südafrika hinaus – insbesondere nach Europa – entstanden unterschiedliche Bezeichnungen, die auf regionale Sprachgewohnheiten zurückgehen. So wird er als Rooibos, Redbos oder Rotbusch bezeichnet, gelegentlich auch als Koopmanstee oder Buschmanntee.

Ein Name, viele Varianten – doch immer derselbe Ursprung: die einzigartige Pflanzenwelt des südafrikanischen Westkaps.

Rooibos-tee IM ÜBERBLICK

Von der Zusammensetzung bis zur optimalen Lagerung

Rooibos-Tee in einer weißen Tasse neben losen Blättern auf einem Holztablett mit einem strukturierten Tuch. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.

Das steckt in Rooibos-tee

NATÜRLICH KOFFEINFREI

Koffeinfrei, gerbstoff- und tanninarm sowie charakteristisch kupferrot in der Tasse: Rooibos, auch Rotbusch genannt, ist seit rund 300 Jahren als Aufgussgetränk bekannt.

Anfang des 20. Jahrhunderts fand der südafrikanische Tee seinen Weg nach Europa und entwickelte sich rasch zu einer geschätzten Alternative zu klassischen Teesorten. Sein mildes, leicht süßliches Aroma und seine natürliche Sanftheit machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter – pur genossen, aromatisiert oder als Basis für kreative Mischungen und Mixgetränke.

Am weitesten verbreitet ist der fermentierte Rooibos, der so seine typische rote Farbe und sein rundes Geschmacksprofil erhält. Grüner Rooibos hingegen wird nicht fermentiert. Er bleibt heller in der Tasse und hat einen frischeren, weniger süßen Charakter.

Ob pur oder als Basis für Kompositionen – Rooibos bietet eine vielseitige Grundlage für sanften, ausgewogenen Genuss.

DIE PERFEKTE TASSE Rooibos-TEE

Rooibos richtig zubereiten – warm oder eisgekühlt

Die Zubereitung von Rooibos ähnelt der eines klassischen Kräuteraufgusses. Als Richtwert gilt ein leicht gehäufter Teelöffel pro Tasse, aufgegossen mit sprudelnd kochendem Wasser. Für ein voll entwickeltes Aroma sollte der Tee mindestens fünf bis zehn Minuten ziehen.

Rooibos überzeugt pur mit seiner milden, natürlich leicht süßlichen Note, kann jedoch nach Belieben mit etwas Zucker oder Honig verfeinert werden.

Besonders vielseitig zeigt er sich als Eistee: Dafür kann Rooibos doppelt stark aufgebrüht und noch heiß über Eiswürfel gegossen oder vollständig abgekühlt serviert werden. Frische Früchte wie Ananas, Erdbeeren oder Limetten unterstreichen seine sanfte Aromatik und verleihen dem Getränk eine moderne, sommerliche Frische.

So entsteht aus dem roten Busch ein zeitloser Genuss – warm wie kalt.

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Die Region Cederberge wird auf einer Afrikakarte hervorgehoben, um ihre Bedeutung für den Anbau von Rooibos-Tee zu verdeutlichen.

vom Rooibos-Busch in die Tasse

SONNE, ZEIT UND TRADITION

Rooibos stammt ausschließlich aus Südafrika – genauer aus den Cedarbergen nahe Kapstadt. In dieser einzigartigen Region mit ihrem besonderen Klima gedeiht der Rotbusch, ein ginsterähnlicher Strauch, dessen feine, nadelartige Zweige optisch an Rosmarin erinnern.

Die Verarbeitung folgt bis heute traditionellen Abläufen. Der Busch wird etwa 30 Zentimeter über dem Boden geschnitten – teils von Hand mit Sicheln, teils maschinell. Anschließend werden Blätter und Zweige auf eine Länge von zwei bis fünf Millimetern zerkleinert.

Durch Rollen und Befeuchten setzt ein Oxidationsprozess ein, vergleichbar mit der Herstellung von Schwarztee. Dieser kann bis zu 24 Stunden dauern und verleiht dem Rooibos seine charakteristische rotbraune Farbe sowie sein mild-süßliches Aroma.

Nach der Fermentation werden die Blätter unter der südafrikanischen Sonne getrocknet. Erst danach beginnt ihre Reise in die Tasse – als kupferroter Aufguss mit unverwechselbarem Charakter.

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